Home > Themen > Markt > Veränderung im Kölsch-Markt

Markt

14.05.2019

Veränderung im Kölsch-Markt

Im Kölsch-Markt steht eine Veränderung an: Das Haus Kölscher Brautradition wird  die Produktion seiner Kölsch-Marken bis Herbst 2021 schrittweise an den Produktions- und Logistik-Standort der Cölner Hofbräu Früh in Feldkassel verlagern und in der Folge seine Brauerei in Köln Mülheim aufgeben. Der Produktions- und Logistik-Standort der Cölner Hofbräu Früh wird im Gegenzug in den kommenden Monaten mit nachhaltigen Investitionen aufgerüstet werden, um die zusätzlichen Mengen aufnehmen zu können. Die Unternehmen haben im April eine langfristige diesbezügliche Kooperation begründet.

Die beiden erfolgreichen Kölsch-Brauereien werden zukünftig von einem Brauereihof aus agieren, bleiben dabei aber eigenständige Unternehmen, die im Markt auch weiterhin entschieden als Wettbewerber antreten. Ein entscheidendes Argument für die Zusammenlegung der Produktionsstandorte war für die Geschäftsführungen die Schaffung eines optimal ausgelasteten Standortes, der für beide Parteien zukunftssicher betrieben werden kann.

Die beiden Brauereien werden im Bereich der Herstellung, Abfüllung und Logistik partnerschaftlich kooperieren, in allen anderen Fragen der Markenführung und des Vertriebs aber in einem gesunden Wettbewerb verbleiben. Alexander Rolff, persönlich haftender Gesellschafter der Cölner Hofbräu: „Wir werden unseren erfolgreichen Weg in der Markenführung und im Vertrieb unserer Marke Früh unverändert weitergehen. Denn so partnerschaftlich wir uns durch den Schulterschluss in ausgewählten Bereichen auch begegnen, so klar treten wir auch weiterhin als Wettbewerber um Marktanteile und Verbrauchergunst an.“ Und Georg Schäfer, Geschäftsführer des Hauses Kölscher Brautradition, ergänzt: „Wir werden zwar gemeinsam produzieren, aber getrennt marschieren. Denn eines ist klar: In unserem Markt kämpft jeder Brauer um jeden Kunden, jede Gastronomie, jeden Zentimeter. Wir treten als Haus Kölscher Brautradition mit unseren Kölsch-Marken auch nach dem Schulterschluss selbstbewusst an, unser Terrain zu verteidigen. Gegen Freund und Feind, wenn Sie so wollen …“