Home > Themen > Abfüllung > Individualisierung durch Standardisierung

Abfüllung

Hochflexible Maschine mit modularer Bauweise
04.08.2020

Individualisierung durch Standardisierung

KHS | Die KHS Gruppe strukturiert ihr Anlagenportfolio systematisch um, auch im Bereich Etikettiertechnik. Wesentlicher Bestandteil ist die Erweiterung der Baureihe Innoket Neo um die Modulmaschine Innoket Neo Flex. Die flexible Lösung beherrscht mit ihren schnell und werkzeuglos austauschbaren Modulen alle gängigen Etikettiertechniken.

Laut KHS profitieren Anwender zudem dank des geringen Wartungsaufwands und einer hohen Langlebigkeit von niedrigen Betriebskosten.

Dank der flexiblen Bauweise lassen sich die einzelnen Module des Etikettierers frei kombinieren. Henrik Kahrmann, Produktsupport Etikettiertechnik bei KHS, kennt die Vorteile: „Für jede Etikettiertechnik gab es früher eine eigene Maschine. Diese war auf ihren Einsatzzweck optimiert, kam aber an ihre Grenzen, wenn die Kunden ihr Portfolio erweitern wollten, zum Beispiel mit zusätzlicher Selbstklebetechnik in Kombination mit dem klassischen Kaltleimverfahren.“ Je nach Maschinengröße und den jeweiligen Bedürfnissen lässt sich die Flex-Baureihe mit zwei bis vier Modulen ausrüsten. Deren Wechsel erfolgt werkzeuglos und mit wenigen Handgriffen.

Etikettierer mit vielfältigen Einsatzbereichen

Sie beklebt sowohl Kunststoff- und Glasgebinde als auch Dosen in allen gängigen Größen mit Etiketten und eignet sich sowohl als Einzelmaschine als auch als Teil einer Linie. Der Ausstoß beträgt bis zu 74 000 Behälter pro Stunde. Je nach Anforderung lassen sich auch alle weiteren gängigen Leistungsbereiche realisieren. Die Innoket Neo Flex ist mit der zukunftssicheren TIA-Technologie von Siemens ausgestattet. „Durch die Kombination aus TIA-Portal und dem Controller Simatic S7-1500 ergeben sich signifikante Performancevorteile bei den Reaktionszeiten der Steuerung“, erläutert Kahrmann. Darüber hinaus besitzt die Etikettiermaschine ein vereinfachtes Elektrokonzept, bei dem der Großteil der Komponenten im Schaltschrank verlegt ist. Die Kombination aus zentraler und dezentraler Steuerung verringert den Verkabelungsaufwand.