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23.03.2021

Profitabilität gesteigert

GEA Group | GEA konnte im Jahr 2020 seine Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage in einem sehr anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld weiter stärken. Sowohl Auftragseingang (4703 Mio EUR) als auch Umsatz (4635 Mio EUR) gingen trotz Covid-19-Pandemie nur leicht zurück.

Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand (532 Mio EUR) und der ROCE (17,1 %) konnten wesentlich gesteigert werden. Mit einer Erhöhung um 374 Mio EUR auf 402 Mio EUR stieg auch die Nettoliquidität signifikant. Auf dieser Basis wird GEA seinen Aktionären eine stabile Dividende von 0,85 EUR je Aktie vorschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen steigende Umsätze und Ergebnisse.

Ausblick setzt trotz aktueller Herausforderungen auf  Wachstum

Neben den kurzfristigen Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie haben insbesondere die bereits 2019 eingeleiteten Projekte zur Verbesserung der Effizienz und deren konsequente Umsetzung entscheidend zur positiven Entwicklung von GEA im Berichtsjahr beigetragen. Hierzu zählen unter anderem der Ende 2020 umgesetzte Stellenabbau von mehr als 800 Vollzeitkräften einschließlich Zeitmitarbeiter im Vergleich zum Stand 30. Juni 2019 und die Optimierung der Einkaufsprozesse. Darüber hinaus hat GEA im Berichtsjahr weitere strategische Projekte umgesetzt. So leitete GEA die Optimierung des Produktionsnetzwerks ein und verkaufte die drei Tochtergesellschaften GEA Bock, Japy sowie Royal De Boer. „Wir schauen optimistisch in die Zukunft. Unsere Maßnahmen tragen Früchte, und unser Geschäftsmodell erweist sich auch in Zeiten einer weltweiten Pandemie als stabil. Im laufenden Geschäftsjahr geht es nun darum, dass wir uns nicht auf den erzielten Erfolgen ausruhen, sondern unseren Weg konsequent weiterverfolgen. Wir sind voll und ganz vom weiteren Wachstumspotenzial der GEA überzeugt und werden bei unseren mittelfristigen Finanzzielen bis 2022 noch ambitionierter“, erklärt Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet GEA trotz anhaltender Pandemiesituation eine leichte organische Steigerung des Umsatzes, ein EBITDA vor Restrukturierungsaufwand zwischen 530 und 580 Mio EUR und ein ROCE zwischen 16 und 20 Prozent. Bei ausgewählten Kennzahlen, in denen das Unternehmen im letzten Jahr große Fortschritte gemacht hat, passt GEA die mittelfristigen Erwartungen an. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand soll nun auf einen Zielkorridor von 12,5 bis 13,5 Prozent steigen (bisher 11,5 bis 13,5 %). Beim Verhältnis des Net Working Capital zum Umsatz erwartet GEA jetzt bis 2022 einen Wert zwischen 8,0 und 10,0 Prozent (bisher 12 bis 14 %).