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03.03.2020

Wachstumsziel für das Jahr 2019 erreicht

Krones | Krones hat im Jahr 2019 sein Wachstumsziel von drei Prozent trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen erreicht. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent von 3854 Mio EUR auf 3959 Mio EUR zu.

Der Auftragseingang des Unternehmens verbesserte sich 2019 um 3,2 Prozent von 3957 Mio EUR im Vorjahr auf 4084 Mio EUR. Krones profitierte von einem starken Jahresendgeschäft.

Hohe Kostensteigerungen, hauptsächlich beim Personal, belasteten das Ergebnis von Krones 2019. Darüber hinaus wirkte sich der Produktmix negativ auf die Ertragskraft aus. Im ersten Halbjahr waren die Produktionskapazitäten in der Kunststofftechnik wegen der vorübergehend geringen Nachfrage schlecht ausgelastet. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Konzern 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 204 Mio EUR auf 42 Mio EUR zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 Prozent auf 1,1 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Krones im vierten Quartal 2019 für Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten sowie für Portfoliooptimierungen Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt rund 70 Mio EUR ertragswirksam verbuchte. Ohne diese Aufwendungen resultiert hieraus eine EBT-Marge von 2,8 Prozent. Somit erreicht Krones sein im Juli 2019 angepasstes Margenziel von rund drei Prozent.

Hauptsächlich wegen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 und der außerordentlichen Wertminderungen haben sich die Abschreibungen von Krones 2019 deutlich auf 183 Mio EUR (Vorjahr: 103 Mio EUR) erhöht. Das EBITDA, das davon unbeeinflusst ist, ging 2019 weniger stark zurück als das EBT. Es fiel von 306 Mio EUR auf 227 Mio EUR. Die EBITDA-Marge lag bei 5,7 Prozent (Vorjahr: 7,9 %).

Der Free Cashflow fiel im Gesamtjahr 2019 auf minus 94 Mio EUR (Vorjahr: plus 121 Mio EUR). Hauptverantwortlich für den Rückgang des Free Cashflow war das höhere Working Capital zum Stichtag. Wohingegen sich das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz von 27,3 Prozent im Vorjahr auf 26,9 Prozent verbesserte und damit leicht über dem für 2019 geplanten Wert von 26 Prozent lag. Die Nettoliquidität, also die liquiden Mittel abzüglich der Bankschulden, betrug Ende des Berichtszeitraums 38 Mio EUR (Vorjahr: 215 Mio EUR). Die Eigenkapitalquote lag bei 41,3 Prozent (Vorjahr: 43,2 %). Insgesamt weist Krones weiterhin eine solide Finanz- und Kapitalstruktur aus.

Strukturelle Maßnahmen schreiten voran

Den Geschäftsbericht 2019 sowie den Ausblick für 2020 veröffentlicht Krones am 19. März 2020. An diesem Tag wird das Unternehmen auch über weitere Details zu den strukturellen Maßnahmen, mit denen die Effizienz- und Ertragskraft von Krones nachhaltig gesteigert werden sollen, informieren. Das Unternehmen kommt mit der Umsetzung der Maßnahmen, wie beispielsweise dem Personalabbau, gut voran. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen bereits 2020 positiv auf das Ergebnis auswirken.