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14.01.2020

Maßnahmen konkretisiert

Krones | Der Vorstand der Krones AG hat Anfang Dezember 2019 über die nächsten strukturellen Effizienzmaßnahmen entschieden. Zudem konkretisierte die Unternehmensführung die erwarteten Aufwendungen aller Maßnahmen, mit denen die Ertragskraft von Krones nachhaltig gesteigert werden soll.

Die Maßnahmen zur Senkung von Personalkosten sowie gezielte Portfoliooptimierungen führten 2019 zu Rückstellungen und Wertberichtigungen von rund 70 Mio EUR. Damit hat der Gesamtaufwand innerhalb der bereits kommunizierten Bandbreite von 60 bis 80 Mio EUR bereits 2019 das Ergebnis beeinflusst. Dementsprechend wird die EBT-Marge für das Gesamtjahr 2019 voraussichtlich bei rund einem Prozent liegen. Ohne die Sonderbelastungen läge die EBT-Marge für 2019, wie zuletzt prognostiziert, voraussichtlich bei rund drei Prozent.

Im Rahmen der Effizienzmaßnahmen baute Krones bereits 2019 Stellen ab. Dieses Programm wird 2020 fortgeführt. In diesem Jahr sollen 300 weitere Stellen in Deutschland und weitere 200 Stellen weltweit sozialverträglich abgebaut werden. Die dafür notwendigen Aufwendungen und Rückstellungen summieren sich auf etwa 30 Mio EUR. Vom Abbau betroffen sind insbesondere Stellen in den administrativen Bereichen.

Auch bei der Portfoliooptimierung kommt das Unternehmen voran. Krones investiert seit vielen Jahren in unterschiedliche Zukunftstechnologien zum Direktdruck mit Tinte. Künftig fokussiert sich das Unternehmen auf die Direktdruck-Technologie mit der größten Marktakzeptanz. Für Direktdruck-Technologien, die nicht weiterverfolgt werden, fällt eine Wertminderung von rund 20 Mio EUR an. Hinzu kommen Wertminderungen des Goodwill in Höhe von rund 20 Mio EUR. Die beiden Wertminderungen sind nicht liquiditätswirksam und haben keine Auswirkungen auf den Cashflow von Krones.

Positive Effekte erwartet

Für 2020 und 2021 erwartet Krones durch die Senkung der Personalkosten und durch die Portfoliobereinigungen sowie weitere Maßnahmen einen positiven EBT-Effekt von insgesamt etwa 150 Mio EUR. Auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 haben die Wertminderungen und Rückstellungen für die strukturellen Maßnahmen keine Auswirkung. Die Dividende wird auf Basis des Ergebnisses ohne diese Sonderbelastungen bemessen und soll in der gewohnten Spanne von 25 bis 30 Prozent des Ergebnisses liegen.